ARTUS

Kleine Zeitung | 25.09.17 | Klaus Huhle als weiser Zauberer Merlin begeistert in der von Georg Schütky zwischen Magie und realem Leben fein isnzenierten Friedensbotschaft. (…) Eine brandwichtige, tolle Produktion zum Saisonauftakt, der man viel Zustrom wünschen kann.

 
Kronen Zeitung | 25.09.17 | Die farbenfrohe Inszenierung von Georg Schütky unterhöhlt die Stereotypen der Heldensage mit feiner Ironie und zeigt, dass es mehr braucht als Muskeln und hehre Ideale, um den Frieden zu erreichen. Auch dank der eingängigen Musik ist „König Artus“ rundum gelungenes Jugendtheater
DAS KIND DER SEEHUNDFRAU

Kronen Zeitung Mit „Das Kind der Seehundfrau“ von Sophie Kassies hat Georg Schütky ein Stück auf die Bühne gebracht, das etwas Seltenes macht: Es nimmt Kinder ernst. Es lässt sich auf sie ein und nie wird die „Moral – der – Geschichte – Tafel“ hoch in die Luft gehalten. Kurz: fantasievoll und entspannt inszeniertes Kinder und Jugentheater.

Kleine Zeitung | Georg Schütky inszeniert eine große Geschichte für Erwachsene und Kinder ab neun Jahren. (…) es gelingt dem jungen Regisseur der Spagat zwischen lebensbejahendem Abenteuer und psychologischer Erörterung.

der jemann

Kleine Zeitung | Lukas Kranzelbinder entwirft ein famoses, absurdes und berührendes Werk, das von Regisseur und Bühnenbildner Georg Schütky großartig in Szene gesetzt wird. Schotter als Tummelplatz für die Protagonsiten. Feine Ironie mit starker Ausdruckskraft.

Kleine Zeitung | Großartig in Szene gesetzt

geldkomplex

Philip Kovce | Über Geld spricht man nicht. Fanny Gräfin zu Reventlow schon. 1916 erscheint ihr Roman ‹Der Geldkomplex›. Seine Widmung lautet: «Meinen Gläubigern zugeeignet». Wie Beuys und Steiner erklingt sie auf der Bühne im Zuge eines wilden Diskurses zwischen Sonnengott, Puppenspiel und videochattender Horrormaske. Was ist der Geldkomplex? Ein Weltkomplex! Geld ist nicht gut. Geld ist nicht nicht-gut. Geld gilt uns. Wir vergelten.Wir sind Herz und Hand, Gewicht und Gewalt des Geldes. Wir waschen und denken uns rein, wenn wir wollen. Das ist ein schmutziges Geschäft. Willkommen im Theater, wo es ernst wird, wenn das Spiel beginnt.

Der Freischütz

Kronen Zeitung | Unter neuem Namen Oper Burg Gars und neuer Intendanz unter Johannes Wildner präsentiert man sich jung, dynamisch, publikumsnah. (…) Als hochmotivierter Dirigent am Pult der Klangvereinigung Wien gestaltete er gemeinsam mit Regisseur Georg Schütky und Ausstatterin Christina Schmitt einen interessanten Abend.

Originale II
Neues Deutschland | 27.02.17 | Georg Schütky hat schon 2015 eine Fassung der Originale von Karlheinz Stockhausen aufgeführt. Die jetzige Version ist völlig anders. (…) Ungeheuerlich der Marsch der Sprachlosen. Deren Münder sind verklebt. Gewitter kündigen sich an, größte Unruhe, Alarm, die Toten schreien. Dann Stille. Unendliche Stille. Auf der Videowand Wasserblasen, Feuerglut. Nie gesehene, ungeheuerliche Bilder.
originale

Der Tagesspiegel | Als das Stück nun zur Eröffnung des Staatsopernfestivals „Infektion“ unter dem Motto „Fluxus reloaded“ von einer bunten Truppe um Regisseur Georg Schütky wiederbelebt wird, ist den Zuschauern nur das helle Vergnügen ins Gesicht geschrieben angesichts eines Feuerwerks an Ideen, Klängen, Bildern, trivialen und hochkulturellen Texten. Sinn macht sich hier jeder selbst – gerade darin ist das Publikum Teil der Aufführung.

taz | Erstaunlich wie inspiriert Karlheinz Stockhausens „Originale“ in einer neuen Eigenproduktion der Staatsoper heute noch wirkt. (…) Wer will bei so vielen schönen Angeboten noch nach dem Sinn und Wesen der Kunst fragen? Kunst ist, wenn man dabei ernst bleibt.

neues deutschland | sehr verdienstvolle Inszenierung

neues deutschland | Nun Schluss mit dem paradoxen Trubel, bedeutet die Regie, worauf das 90-Minuten Spektakel beginnt. Diverse Typen treiben nunmehr ihre freundlichen Übel und harschen Spielchen, als wären sie aufgelesen von einer Straße, die hinaufführt zum Jahrmarkt, auf dem nichts, das eine Bedeutung hätte, käuflich ist und auf dem alles feilzubieten möglich ist, das dem Nichtalltäglichen der Alltagswelt, dem Abstrusen, dem Nonsens zugehörig scheint. Solche Unbestimmtheit findet ihr Äquivalent in einem sehr bestimmten Geschehen. Dies ist der Angelpunkt, um den herum die sehr verdienstvolle Inszenierung von Georg Schütky sich dreht.

Berliner Zeitung | Seltsam fremde Schönheit. … Der Schimpanse wurde ebenfalls ersetzt: durch einen kleinen Roboter aus der Roboter-Fußballmannschaft der Freien Universität. „FU-manoid“ stapfte sehr nett auf der Stelle und schlenkerte mit den Ärmchen. Ein Tanz, den ihm die Menschendarsteller bald nachmachten. Behutsame Aktualisierung also unter der Regie des jungen Österreichischers Georg Schütky – und die vorsichtige Rückkehr von Aussage in ein Stück, mit dem Stockhausen das Gewohnte des Musiktheaters aufbrechen wollte.

Krieg. Stell dir vor, er wäre hier
Kronen Zeitung | 18.10.16 | Kann man sich Krieg als Jugendlicher in Österreich überhaupt vorstellen? Dieser Frage geht das Grazer Next Liberty in „Krieg. Stell dir vor, er wäre hier“ nach. (…) Es ist ein Abend, der den Krieg näher rücken lässt und eine Begegnung mit kritischen, sensiblen und vifen Jugendlichen beschert.
 
Kleine Zeitung | 18.10.16 | Einmal Krieg zum Mitnehmen, bitte. Unter der Regie von Georg Schütky gelingt es den Akteuren eine ambitionierte Beschäftigung mit dem zunächst abstrakten Bedrohungskonzept zu inszenieren. (…) Was von diesem Abend bleibt, ist das Gefühl der Beklemmung und Überforderung und damit ein gelungener Versuch, das Unfassbare greif- und denkbar zu machen, der vom Publikum mit lang anhaltendem Applaus und Standing Ovations gewürdigt wird.
Maria hilf

FAZ | Ein spannender Abend

FAZ | Die Regie Georg Schütkys arbeitete das in den Bühnenräumen Yassu Yabaras und mit Hilfe der Kostüme Kristina Schmidts plastisch und intelligent heraus. Neben und mit Tatjana Charalgina (im Pergolesi) agierte auch Patricia Roach in Sciarrinos „Extase in einem Akt“ als eine intensiv singende und agierende „Verrückte“. Ein spannender Abend.

Wiesbadener Kurier | Das Musiktheater „Maria Hilf“ lotet auf grandiose Art den menschlichen Umgang mit Trauer aus. Das eigentliche Ereignis war aber ohnehin ein anderes- die Inszenierung: Schütky verstand es, mit wenigen Aktionen den unterschiedlichen Zugang zu Trauer deutlich zu machen, für den die beiden Frauen standen.

Ein Herzschlag ist keine Massenbewegung

Mainzer Rhein-Zeitung | „Kunst ist der Notschrei jener, die an sich das Schicksal der Menschheit erleben“, lautet ein berühmtes Zitzat des Komponisten Schönberg. Es könnte Pate gestanden haben bei dem Versuch des jungen Wiener Regisseurs Georg Schütky, der Musik von Mahler und Schönberg das Weltabgewandte und Esoterische auszutreiben und stattdessen in den historischen Kontext zu stellen.

La chute de la maison usher

Neue Musik Zeitung | Eine gewaltige Steigerung an Innovation erlebt der überlange Kurzopern-Abend nach der Pause, mit Debussys Opernfragment „Der Fall des Hauses Usher“ nach Edgar Allan Poe. Diese Oper ist seit ihrer postumen Uraufführung an der Deutschen Oper Berlin im Jahre 1979 vielfältig interpretiert worden, aber wohl noch nie gleichermaßen radikal im Zugriff und überzeugend in der Umsetzung, wie an diesem Abend junger Künstler, noch vor dem Abschluss ihrer Ausbildung.